Welche Dateien kann ich mit dem Smart Import hochladen?
Der Smart Import liest Tabellen und Kartendateien aus den gängigen Forst- und GIS-Programmen. Diese Seite sagt Ihnen, welche Formate funktionieren und welche nicht.
Welche Dateien kann ich mit dem Smart Import hochladen?
Kurz gesagt: Excel, CSV, GeoJSON und Shapefiles. Wenn Sie eine davon vorliegen haben, können Sie sie direkt hochladen, ohne sie vorher umzuwandeln.
Die zweite Frage ist meistens die interessantere: Was kann aus meiner Datei überhaupt werden? Denn eine Tabelle und eine Kartendatei können nicht dasselbe.
Die vier Formate
| Format | Endung | Wofür |
|---|---|---|
| Excel | .xlsx | Tabellen mit Eigentümerinformationen, Flurstücken oder Punktkoordinaten |
| CSV | .csv | dieselben Inhalte wie Excel, nur als einfache Textdatei |
| GeoJSON | .geojson | Flächen, Linien und Punkte mit eigener Geometrie |
| Shapefile | .shp mit .dbf und .prj | Flächen, Linien und Punkte mit eigener Geometrie |
Pro Datei sind bis zu 50 MB und bis zu 200.000 Datenzeilen möglich. Reicht das nicht, exportieren Sie einen kleineren Ausschnitt, zum Beispiel eine Region oder ein Wirtschaftsjahr, und importieren Sie in zwei Durchgängen.
Tabellen-Dateien können nicht als Fläche oder Linie hochgeladen werden
Das überrascht am Anfang, hat aber einen einfachen Grund. In einer Excel-Tabelle steht in jeder Zeile ein Datensatz, aber nirgends steht, welche Form er auf der Karte hat. Einen Punkt kann der Import noch aus zwei Koordinatenspalten (z. B. Längengrad, Breitengrad) ableiten. Eine Bestandsgrenze mit ihren dreißig Stützpunkten passt in keine Tabellenzelle.
Deshalb bietet Ihnen der Import bei einer Excel- oder CSV-Datei nur die Objekttypen an, die ohne eigenen Umriss auskommen:
- Punkte, sofern Ihre Tabelle Koordinatenspalten enthält.
- Referenzdaten wie Eigentümer, die ohnehin keine Form auf der Karte haben.
- Flurstücke. Das ist die praktische Ausnahme: deren Umriss holt sich Dynamic Forest anhand der Flurstückskennung aus dem Kataster, Ihre Datei muss ihn gar nicht mitliefern.
Für Bestände, Wege, Rückegassen und alles andere mit einer Fläche oder einer Linie brauchen Sie eine Kartendatei aus Ihrem GIS, also GeoJSON oder ein Shapefile. Nicht wählbare Objekttypen sind im Import ausgegraut und nennen den Grund, damit Sie nicht raten müssen.
Ein Shapefile ist ein Dateisatz, keine einzelne Datei
Shapefiles (meist bekannt als .shp) sind ein besonderes Dateiformat - Sie bestehen nicht nur aus einer Datei sondern einem Dateisatz der gemeinsam hochgeladen werden muss.
Drei davon braucht der Import:
- Die .shp enthält die Geometrie, also die Form der Flächen.
- Die .dbf enthält die Attribute, also die eigentliche Tabelle mit den Werten.
- Die .prj enthält das Koordinatensystem, also die Angabe, wo auf der Welt die Flächen liegen.
Wählen Sie diese drei gemeinsam im Dateisystem aus und laden Sie sie zusammen im Import hoch.
Falls Sie eine Datei vergessen haben, ist das kein Problem: Der Import meldet dann „Shapefile-Satz noch unvollständig" und sagt Ihnen unter „Es fehlt noch:", worauf er wartet. Ziehen Sie die fehlende Datei einfach nach, es geht dann von selbst weiter.
Was nicht funktioniert
ZIP-Archive. Entpacken Sie das Archiv und laden Sie den Inhalt direkt hoch, bei einem Shapefile also die drei Dateien gemeinsam.
GeoPackage (.gpkg). Wird nicht gelesen. Exportieren Sie den Datensatz aus Ihrem GIS als Shapefile oder GeoJSON.
Ältere Excel-Dateien (.xls). Öffnen Sie die Datei in Excel und speichern Sie sie über „Speichern unter" als .xlsx.
Zwei Dateien zu einem Objekt verbinden. Jeder Import verarbeitet genau eine Tabelle oder einen Kartendatensatz. Wenn Ihre Angaben auf zwei Dateien verteilt sind, führen Sie sie vorher in Excel zusammen oder laden Sie sie nacheinander hoch.
Wichtige Hinweise
- Enthält Ihre Excel-Datei mehrere Tabellenblätter, fragt der Import nach, welches er lesen soll. Er verarbeitet immer genau ein Blatt.
- Der Import schaut nicht nur auf die Endung, sondern auch in die Datei hinein. Heißt eine Datei .csv, ist in Wahrheit aber eine Excel-Datei, wird sie abgelehnt. Das passiert vor allem bei Exporten aus älteren Programmen.
- Sie können gefahrlos ausprobieren. Bis Sie in der Vorschau bestätigen, wird an Ihren Daten nichts verändert.